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UNSERE GESCHICHTE

Die Benektiner zogen sie aus dem Wasser heraus

 

1129 gab Giuditta Bonifacio ihre Güter des Hofes von Concadalbero dem Abt des Klösters von der heiligen Justina in Padua hin. Die Mönche sanierten und reorganisierten phänomenal dieses prekäre, weiträumige Grundstück im Laufe der Jahre und heutzutage ist das Resultat ein fertiles, rational angebautes Land sowie eine äußerst geordnetes Gebiet.

Anfang 1400 übertrugen die Mönche ihr Zentrum der Verwaltung von Concadalbero nach Correzzola. Hier in unmittelbarer Nähe vom Fluss Bacchiglione, dem berühmten „Salzweg“ und einem essentiellen Weg zum Güterverkehr, initiierten sie den grandiosen Benediktinerhof, der als „der größte ländliche Komplex im Lombardo-Venetien“ vom paduanischen Historiker Andrea Gloria im 19. Jahrhundert definiert wurde. Der erste Kern wurde zwischen 1430-1450 gebaut; die letzte Ergänzung wurde am Ende des Jahres 1500 beschlossen und am Anfang des folgenden Jahrhunderts fertiggestellt, als die Struktur mit einer Abteiwohnung und einem Gästehaus ausgestattet wurde. Es wurde außerdem beschlossen, das ursprüngliche Gebäude zu überhohen, indem ein anderes Stock und zwar das sogenannte Zwischengeschoss hinzugefügt wurde. Trotz dem riesigen Ausmaß des Großen Hofes waren die Mönche nicht so anwesend: Bloß zehn Mönche ungefähr wohnten im Komplex, denn der Hof war kein religioses Zentrum, sondern, wie er oft beschrieben wurde, eine „große Fabrik“ der Benediktinerordnung der heiligen Justina. Seine kommerzielle, agrarische und strategische Funktion war also vorherrschend.

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Die Mönche ließen neunzig gemauerte Bauernhäuser errichten, die mit Ziegeln verhüllt wurden und äußerst gemütlich waren, da in jener Zeit die Bauern daran gewohnt waren, in Heuhäuser zu wohnen. Jedes Haus war einem Heiligen betitelt, dessen Bild immer im Portikus anwesend war. Die wichtigste und architektonisch originalste Anlage ist die „Grande Vanezza“, das zweite Zentrum nach dem Hof: Sie wurde hoch gelegen aufgebaut, um die Tierhaltung zu erleichtern und zu rationalisieren. Die mönchischen Bauernhöfe wurden gebaut, um die Kultivierung, die Lagerung und die Bearbeitung von agrarischen Produktionen zu realisieren. Jedes Haus bestand aus dem Wohnteil, dem ländlichen Teil mit dem Heuschober im höheren Schoss und einem großen Portikus.

However, Correzzola Benedictine monks’ true revolution consisted of a relevant improvement on territorial management: they divided the property in five “gastaldie” (royal demesne) which corresponded to today’s municipality hamlets. Each royal demesne was given to a gastald, who usually was a person trusted by the Monastery, and was further split into smaller portions, which were let out to tenant farmers living in the farmhouses.
Territorial water system management was always carefully carried out: two cellarer monks, one in charge of sowing and harvesting and the other in charge of lands reclamation, planned and supervised the work. The territory was then supplied with a Benedictine road system, complemented by reclamation channels’ banks that still cover the area lengthwise.

Die Lage dieser Gebäude war dadurch geplant, dass die Fassade in Richtung Süden blickte. All die Häuser   verfügten über eine weite Tenne (Dialektal: sèese), die die Funktion hatte, die agrarischen Produktionen zu trocknen und zu bunkern.

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Die wirkliche Revolution der Benediktiner in Correzzola war dennoch die Organisation des Gebiets: Sie gliederten den Besitz in fünf „Gastaldien“ auf, die den heutigen Vororten der Stadt entsprechen.  Jedes Gastaldia war einem Gastalden anvertraut, der ein Vertrauter des Münsters war. Das Gebiet war außerdem in Besessenheiten gegliedert, die aus einer unbestimmten Zahl von Feldern bestanden und die den Bauern vermietet wurden. Der Schutz der Wässer war immerhin eine Konstante der Verwaltung des Gebiets. Die Leitung und Projektierung der Anlage wurden in Correzzola realisiert, während im Hof zwei Mönche, und zwar ein Zuständiger für die Aussaat und ein Superintendent des Bonifizierens, die Realisierung der Projekte dirigierten. Zum Gebiet wurde danach ein benediktinisches Straßennetzt ergänzt, dessen Bonifizierungskanale noch heutzutage das Territorium longitudinal durchfließen.

Im Frühling des Jahres 1797 endete das lange benediktinische „Abenteuer“, da 1807 Francesco Melzi d’Eril zum Herzog von Lodi von Napoleon ernannt wurde. Er bekam das Latifundium von Correzzola: So erhielt die lombardische Familie den Hof und das Gut, die bis zum 7. Oktober 1919 verwaltet wurde, als die Herzogin Joséphine eine stückweise Veräußerung des Latifundiums den eingesessenen Bauern anfing. Sie zog danach nach Mailand um, wo sie mit 93 starb. Die Familie Melzi d’Eril fuhr das benediktinische Bonifizieren des Territoriums fort, indem sie großartige Saugpumpen errichten ließen. Sie beeinflussten auch den Stil des Benediktinerhofs, indem sie ihn so weit wie möglich an die Erfordernisse einer adeligen Familie anpassten, auch wenn die  ursprüngliche Struktur unverändert blieb.

Heutzutage ist ein Teil des Hofs Eigentum der Stadt und der andere Teil ist Privatbesitzt.

1999 wurde die Restaurierung des Gemeindeteils beendet: Ein Teil des Hofes wird jetzt für die städtischen Verwaltungsbüros bestimmt, während der andere Teil des Gebäudes zu einem gemütlichen B&B weiterverarbeitet wurde, und zwar „LA CORTE“

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Touristische Fuß-, Fahrrad- und Pferdwege sind den Kunden zugänglich, die ihnen ermöglichen, die grünende Landschaft  und die verschiedenen Wasserläufe zu genießen, ohne die verkehrsreichen und gefährlichen Straßen begehen zu müssen. Es ist auch möglich, die interessantesten Benediktinerbauernhöfe zu bewundern: Der Besucher kann als ein Archäologe seinen Blick auf dieses wunderschöne Szenario  und die bemerkenswerte Landschaftssuggestion werfen.

Der Hof ist der ideale Abfahrtsort für Ausflüge, denn er liegt in der Nähe vom Delta Po Park (Parco del Delta del Po), die Euganeischen Hügel, die Lagune von Venedig und die venezianischen Strände, die naturalistisch bewundernswert sind.

Tägliche Ausflüge nach den wichtigsten oder auch kleineren Kunststädten in unmittelbarer Nähe sind auch möglich, wie zum Beispiel Padua, Vicenza oder auch Chioggia, Este, Montagnana und Arquà Petrarca.